Zahnärztlicher Versorgungsatlas

Das Ziel des Zahnärztlichen Versorgungsatlas ist die kleinräumige Modellierung und Visualisierung der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland für die Jahre 2010 bis 2030.

Der Atlas

Der Zahnärztliche Versorgungsatlas 2030 ist eine datengetriebene, kleinräumige Analyse von morbiditäts- und demografiebedingten zahnärztlichen Behandlungsbedarfen und Versorgungspotenzialen. Dessen Grundlage besteht auf der einen Seite aus einem Bedarfsmodell entlang der wichtigsten zahnmedizinischen Krankheitslasten (Demand-Modell) und auf der anderen Seite aus einem zahnärztlichen Versorgungsmodell (Supply-Modell). Aus der Gegenüberstellung der voraussichtlichen Behandlungsbedarfe mit den angebotenen Behandlungszeiten ergeben sich Hinweise auf die Versorgungssituation.

Das Bedarfsmodell

Der zahnmedizinische Versorgungsbedarf wurde aus den Trends der wichtigsten Erkrankungen in der Zahnmedizin anhand bevölkerungsweiter epidemiologischer Untersuchungen (Deutsche Mundgesundheitsstudien, DMS Ⅲ, Ⅳ, Ⅴ) seit 1997 modelliert und auf die prognostizierte Bevölkerungszusammensetzung in Deutschland bis zum Jahr 2030 angewendet. Umgerechnet wurde der zahnmedizinische Versorgungsbedarf anschließend in Behandlungszeiten, die erforderlich sind, um den Bedarf zu decken.

Das Versorgungsmodell

Das zahnmedizinische Versorgungsmodell setzt sich zusammen aus den Zahnarztzahlen sowie einem Arbeitszeitmodell. Die Prognose der zahnärztlichen Versorgung (Neuzugänge, Abgänge) wurde aus den Jahren 2000 bis 2015 erstellt und dabei wurden auch unterschiedliche Arbeitszeitmodelle berücksichtigt. Auch das Versorgungsmodell wurde anschließend in Behandlungszeiten umgerechnet, die zur Verfügung stehen, um die zahnmedizinischen Versorgungsbedarfe abzudecken.

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