Autoren

Klingenberger, David

Köhler, Bernd


Schlagwörter

Investmonitor

Investitionsanalyse

Existenzgründung

Investitionen

Einzelpraxis

Berufsausübungsgemeinschaft

Publikation — Online-Journal: Zahnmedizin, Forschung und Versorgung

Titel
Investitionen bei der zahnärztlichen Existenzgründung 2018

Untertitel
(InvestMonitor Zahnarztpraxis)

Herausgeber
IDZ, Institut der Deutschen Zahnärzte

Ort
Köln

Verlag
IDZ, Institut der Deutschen Zahnärzte

ISSN
2569-1805

Jahr
2019

Ausgabe
2

Issue
2

Seitenzahl
32

Erscheinungsdatum
12.12.2019

DOI
10.23786/2019-2-2

Investitionen bei der zahnärztlichen Existenzgründung 2018

(InvestMonitor Zahnarztpraxis)

Das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) analysiert seit 1984 gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)/Düsseldorf das zahnärztliche Investitionsverhalten bei der Niederlassung. Für das Jahr 2018 sind folgende zentrale Ergebnisse hervorzuheben: Die Übernahme einer Einzelpraxis war die häufigste Form der zahnärztlichen Existenzgründung. 66 % der Zahnärzte entschieden sich für diesen Weg in die Selbstständigkeit. Das Finanzierungsvolumen einer Einzelpraxisübernahme belief sich auf 394.000 EUR und lag damit etwa 7 % über dem Vorjahresniveau. Das Finanzierungsvolumen für die Neugründung einer Einzelpraxis betrug 598.000 EUR und lag somit 19 % über dem Vorjahreswert. 23 % der zahnärztlichen Existenzgründer wählten die Berufsausübungsgemeinschaft; bei den jüngeren Zahnärztinnen und Zahnärzten (bis 30 Jahre) lag der Anteil der Berufsausübungsgemeinschaft mit 32 % deutlich höher. Die Neugründung einer Berufsausübungsgemeinschaft schlug mit 411.000 EUR zu Buche, während die Übernahme einer Berufsausübungsgemeinschaft im Schnitt ein Finanzierungsvolumen in Höhe von 362.000 EUR erforderte. Während das Finanzierungsvolumen von kieferorthopädischen Fachpraxen im Durchschnitt um 35 % über dem Niveau allgemeinzahnärztlicher Praxen lag, wurde bei Existenzgründungen von oralchirurgischen Praxen sowie von MKG-Fachpraxen in der Regel ein gegenüber allgemeinzahnärztlichen Praxen um 56 % höheres Finanzierungsvolumen benötigt. 







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